{"id":197,"date":"2016-09-17T13:54:37","date_gmt":"2016-09-17T10:54:37","guid":{"rendered":"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/?p=197"},"modified":"2017-11-03T15:17:37","modified_gmt":"2017-11-03T12:17:37","slug":"shop-the-look-google-kundigt-neue-adwords-werbeform-fur-mode-shopper-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/2016\/shop-the-look-google-kundigt-neue-adwords-werbeform-fur-mode-shopper-an","title":{"rendered":"\u201eShop the Look\u201c: Google k\u00fcndigt neue AdWords-Werbeform f\u00fcr Mode-Shopper an"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-198\" src=\"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Shop-The-Look-300x200.jpg\" alt=\"Krawatten\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Shop-The-Look-300x200.jpg 300w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Shop-The-Look-768x512.jpg 768w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Shop-The-Look-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Shop-The-Look-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Shop-The-Look.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Um neue Werbekonzepte war Google noch nie verlegen. Branchenkenner sind daher keineswegs \u00fcberrascht, dass der weltgr\u00f6sste Suchanbieter nun die <a href=\"https:\/\/adwords.googleblog.com\/2016\/09\/shop-look-on-google.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einf\u00fchrung einer Werbeform angek\u00fcndigt hat<\/a>, die Schule machen k\u00f6nnte. Die Plattform tr\u00e4gt den Namen \u201e<strong>Shop The Look<\/strong>\u201c und basiert auf der Erkenntnis, dass ein Grossteil der Mode-Shopper ihre Kaufentscheidung anhand von Empfehlungen trifft, die von Modeblogs stammen. Durch die gezielte Ansprache von potenziellen Kaufinteressenten durch individualisierte AdWords-Anzeigen sollen k\u00fcnftig h\u00f6here Verkaufszahlen und bessere Konversionsraten erzielt werden.<\/p>\n<h2>Verbindung von Bloginhalten, sozialen Medien und Bildersuche<\/h2>\n<p>Um an Informationen \u00fcber bestimmte Modetrends bzw. -Looks zu kommen, durchforsten Modefans in erster Linie die sozialen Medien und themenrelevante Blogs. Hinzu kommen Bilder und Videos, die \u00fcber die Google-Suche abgerufen werden k\u00f6nnen. Freilich finden sich auch in Online-Shops Bilder \u2013 hier ergibt sich allerdings das Problem, dass man oft erst eine Weile danach suchen muss. Dass der aufgerufene Shop \u00fcberhaupt Produkte verf\u00fcgbar hat, die zu dem gesuchten Look passen, ist keineswegs sicher. Zudem, so Google, sind sich \u00fcber 90 Prozent der User nicht dar\u00fcber im Klaren, welche Marken oder Produkte sie eigentlich kaufen m\u00f6chten. Die Zusammenf\u00fchrung verschiedener Informationsquellen in einer individualisierten Werbeform ist daher nur konsequent.<\/p>\n<h2>\u201eShop the Look\u201c erinnert an einen Modekatalog<\/h2>\n<p>Mode-Shopper lieben es, in Katalogen zu st\u00f6bern. Die Macher von \u201eShop The Look\u201c haben dieses Prinzip aufgegriffen und eine Werbeform entwickelt, die sich ebenfalls wie ein Modekatalog pr\u00e4sentiert. Der entscheidende Unterschied zu Papierkatalogen besteht darin, dass der Nutzer innerhalb weniger Sekunden passende Produkte angezeigt bekommt, die mit wenigen Klicks bestellt werden k\u00f6nnen. Nach der Eingabe eines Suchbegriffs gelangt der User auf eine Seite, auf der verschiedene Outfit-Ideen und Beispiel-Looks dargestellt werden. Ber\u00fchrt der Nutzer eines der Bilder, wird er auf eine separate Seite gef\u00fchrt, auf der s\u00e4mtliche Komponenten des jeweiligen Looks angezeigt werden \u2013 von den Schuhen bis zur Kopfbedeckung. Ein weiterer Klick stellt eine Verbindung zu einem Webshop her, der das gesuchte Kleidungsst\u00fcck im Sortiment hat.<\/p>\n<h2>Grosse technische Herausforderung<\/h2>\n<p>Die Umsetzung des neuen AdWords-Anzeigenformats f\u00fcr Desktoprechner und Notebooks d\u00fcrfte den Verantwortlichen bei Google wenig M\u00fche bereiten. Anders sieht es im Bereich der Smartphones aus: Hier steht wesentlich weniger Platz zur Verf\u00fcgung, was die Aufgabe enorm erschwert. Da inzwischen mehr als 50 Prozent aller im Online-Handel erzielten Ums\u00e4tze \u00fcber mobile Endger\u00e4te generiert werden, sind die Entwickler gewissermassen zum Erfolg verdammt. Da Google \u00fcber grosse finanzielle Spielr\u00e4ume verf\u00fcgt, ist jedoch davon auszugehen, dass die neue Plattform mittelfristig ebenso zuverl\u00e4ssig funktionieren wird wie die <a href=\"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/2016\/erweiterte-adwords-textanzeigen-vier-experten-tipps-fur-hohe-durchklickraten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AdWords-Textanzeigen<\/a>, die nach wie vor eine der wichtigsten Einnahmequellen des amerikanischen Internet-Giganten sind.<\/p>\n<h2>Joint Venture mit stark frequentierten Modeportalen<\/h2>\n<p>Um eine maximale Zahl von Usern anzuziehen, hat Google ein Joint Venture mit bekannten Modeportalen wie <i>Polyvore<\/i>, <i>Curalate<\/i> und <i>liketoknow.it<\/i> gestartet. Derartige Plattformen haben in der Modewelt eine enorme Reichweite und werden vornehmlich von Frauen, aber auch von M\u00e4nnern frequentiert, die gezielt nach Trend-Looks suchen. Die durch die neue AdWords-Werbung generierten Einnahmen werden zu gleichen Teilen unter Google, dem beteiligten Portal und dem Hobby-Model aufgeteilt, das sich f\u00fcr die Pr\u00e4sentation des gesuchten Looks zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Selbstverst\u00e4ndlich sind bei den \u201eShop The Look\u201c-Suchresultaten auch grosse Modelabels vertreten, die ihre Produkte von professionellen Models pr\u00e4sentieren lassen.<\/p>\n<h2>Testlauf in den USA<\/h2>\n<p>Google zufolge werden die neuen AdWords-Inserate vorerst nur in den Vereinigten Staaten geschaltet. Die Darstellung der Anzeigen beschr\u00e4nkt sich auf die mobile Websuche. Der Testlauf soll die Antwort auf die Frage liefern, ob mobile AdWords-Kampagnen mit \u201eShop The Look\u201c-Inseraten erfolgreicher verlaufen als herk\u00f6mmliche Textanzeigen-Kampagnen. Um m\u00f6glichst viele potenzielle Kunden anzusprechen, hat Google einen speziellen Algorithmus entwickelt, der Ausschau nach Stichw\u00f6rtern wie \u201eKleid f\u00fcr Maskenball\u201c oder \u201eBrautkleid lang\u201c h\u00e4lt. Wann das System zur Marktreife gelangt und \u201eShop The Look\u201c-Anzeigen auch in anderen L\u00e4ndern geschaltet werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt ganz vom Resultat des Testlaufs ab.<\/p>\n<h2>Individualisierte Online-Werbung: Ein rasant wachsender Wirtschaftszweig<\/h2>\n<p>Das Mobile Advertising-Segment ist der am h\u00e4rtesten umk\u00e4mpfte Bereich der Onlinewerbung. Sollte sich das \u201eShop the look\u201c-Konzept durchsetzen, h\u00e4tte dies weitreichende Auswirkungen \u2013 nicht zuletzt auf die Einnahmen des Google-Konzerns, der bestrebt ist, auf dem Markt f\u00fcr individualisierte Werbung eine f\u00fchrende Position zu erobern. Die Chancen daf\u00fcr stehen gut: Die Nachfrage nach neuen Werbeformen ist riesig \u2013 dies wird unter anderem dadurch untermauert, dass bei einem ersten \u201eShop The Look\u201c-Test h\u00f6here Gebote als bei Textanzeigen n\u00f6tig waren, um in die Suchergebnisse eingebunden zu werden. Wenn die Konversionsraten in gleicher Weise ansteigen, k\u00f6nnte sich diese zus\u00e4tzliche Ausgabe f\u00fcr die Anzeigenkunden durchaus rechnen. Gleichzeitig w\u00fcrde sich das Problem erledigen, dass die Vermarktung von Textilien per AdWords oftmals schwierig ist, weil die Zielgruppe nicht klar definiert ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um neue Werbekonzepte war Google noch nie verlegen. Branchenkenner sind daher keineswegs \u00fcberrascht, dass der weltgr\u00f6sste Suchanbieter nun die Einf\u00fchrung einer Werbeform angek\u00fcndigt hat, die Schule machen k\u00f6nnte. 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