{"id":203,"date":"2016-10-02T15:10:09","date_gmt":"2016-10-02T12:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/?p=203"},"modified":"2017-11-03T15:13:10","modified_gmt":"2017-11-03T12:13:10","slug":"penguin-4-0-welche-neuerungen-bringt-das-google-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/2016\/penguin-4-0-welche-neuerungen-bringt-das-google-update","title":{"rendered":"Penguin 4.0: Welche Neuerungen bringt das Google-Update?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-204\" src=\"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Google-Penguin3-300x222.png\" alt=\"Notebook mit Google-Suchleiste\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Google-Penguin3-300x222.png 300w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Google-Penguin3-768x568.png 768w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Google-Penguin3-1024x757.png 1024w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Google-Penguin3-1200x887.png 1200w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Google-Penguin3.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Nun ist es offiziell: Das lange angek\u00fcndigte Google-Update \u201ePenguin 4.0\u201c ist seit wenigen Tagen Bestandteil des Core-Algorithmus. Die Aktualisierung des 2012 eingef\u00fchrten Penguin-Algorithmus wird nach Aussage von Gary Illyes vom Google Search Ranking-Team in allen Sprachen angeboten. Lesen Sie hier, welche Neuerungen das mit Spannung erwartete Update mit sich bringt.<\/p>\n<h2>Positionsver\u00e4nderungen in Echtzeit<\/h2>\n<p>Penguin funktioniert ab sofort in Echtzeit. Bislang wurde die Liste der von dem Algorithmus betroffenen Webseiten in Abst\u00e4nden von mehreren Wochen aktualisiert. Seitenbetreibern, die in der Zwischenzeit \u00c4nderungen an ihren Webpr\u00e4senzen vorgenommen hatten, blieb daher nichts anderes \u00fcbrig, als auf die n\u00e4chste Penguin-\u00dcberpr\u00fcfung zu warten. Mit dem 4.0-Update werden s\u00e4mtliche \u00c4nderungen in Echtzeit registriert, sodass man von Rankingverbesserungen nicht erst nach Wochen, sondern sofort profitiert. Das Erstellen hochwertiger Inhalte (<a href=\"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/2014\/content-erstellung-auf-welche-inhalte-kommt-es-an\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Content Marketing<\/a>) wird durch das Google-Update noch attraktiver. Schon jetzt ist zu beobachten, dass immer mehr Webseitenbetreiber Texte ver\u00f6ffentlichen, deren Umfang weit \u00fcber die Standardl\u00e4nge von 400 bis 500 W\u00f6rtern hinausgeht.<\/p>\n<h2>Wirksameres Eind\u00e4mmen von Spam<\/h2>\n<p>Bereits das erste Penguin-Update vom April 2012 hatte zum Ziel, die organische Suche so weit wie m\u00f6glich von Webspam zu befreien. Mit diesem Begriff definiert Google alle Optimierungsmassnahmen, die gegen die <a href=\"https:\/\/support.google.com\/webmasters\/answer\/35769?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Webmaster-Richtlinien<\/a> verstossen. Beispiele sind das sogenannte Keyword Stuffing und das exzessive Platzieren von Links (\u201eLink Spamming\u201c). 2012 waren rund drei Prozent aller deutschsprachigen Webseiten von daraus resultierenden Abstrafungen betroffen. Das 4.0-Update wirkt sich laut Google insofern auf Spam aus, als die Suchmaschinenposition einer Seite nun auf Basis von Spamsignalen angepasst wird. Anders formuliert: Die Abstrafungen betreffen nicht mehr das Ranking der gesamten Webpr\u00e4senz, sondern nur noch die mittels verbotener Techniken optimierten Unterseiten.<\/p>\n<h2>Das Ende der einmaligen Roll-Outs<\/h2>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, ist Penguin nun fester Bestandteil des Kern-Algorithmus. Einmalige Ausspielungen wie in der Vergangenheit sind damit pass\u00e9. Viele Suchmaschinenexperten glauben, dass es sich bei dem neuesten Penguin-Algorithmus erstmals um ein selbst lernendes System handelt. Gest\u00fctzt wird diese Annahme durch die Ank\u00fcndigung Googles, Webmaster k\u00fcnftig nicht mehr \u00fcber Penguin-Updates informieren zu wollen. Bereits im Oktober 2015 hatte der weltgr\u00f6sste Suchanbieter seinen Algorithmus um das KI-System \u201e<a href=\"http:\/\/t3n.de\/news\/rankbrain-google-suche-kuenstliche-intelligenz-651060\/\">RankBrain<\/a>\u201c erweitert. Die Resultate sind bereits deutlich sichtbar: So liefert Google inzwischen auch Ergebnisse f\u00fcr ungew\u00f6hnliche Wortkonstellationen, die ca. 15 Prozent aller Suchanfragen ausmachen. Obwohl erst seit rund einem Jahr in Betrieb, ist das <i>RankBrain<\/i>-System mittlerweile der drittwichtigste Rankingfaktor.<\/p>\n<h2>Google Disavow-Tool: Keine \u00c4nderungen<\/h2>\n<p>In SEO-Kreisen hatte es im Vorfeld des neuesten Penguin-Updates Diskussionen \u00fcber die Frage gegeben, ob Google in Zukunft schlechte Links ignorieren und nur noch wertvolle Links ber\u00fccksichtigen werde. Dies h\u00e4tte unter anderem bedeutet, dass sich Suchmaschinenoptimierer das manuelle Entwerten von Links mithilfe des Disavow-Tools k\u00fcnftig h\u00e4tten sparen k\u00f6nnen. John M\u00fcller, langj\u00e4hriger Webmaster Trends Analyst bei Google, machte diese Hoffnungen mit einem Post auf Twitter zunichte. Auf seiner Seite schreibt er, dass es keine \u00c4nderungen bez\u00fcglich des Einsatzes von Disavow geben werde. Man sollte das Tool, das \u00fcber die URL <a href=\"http:\/\/www.google.com\/webmasters\/tools\/disavow-links-main\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.google.com\/webmasters\/tools\/disavow-links-main<\/a> aufgerufen werden kann, jedoch mit Bedacht einsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es offiziell: Das lange angek\u00fcndigte Google-Update \u201ePenguin 4.0\u201c ist seit wenigen Tagen Bestandteil des Core-Algorithmus. 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