{"id":234,"date":"2016-11-02T12:49:35","date_gmt":"2016-11-02T09:49:35","guid":{"rendered":"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/?p=234"},"modified":"2017-11-03T15:01:30","modified_gmt":"2017-11-03T12:01:30","slug":"was-leistet-google-now-wirklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/2016\/was-leistet-google-now-wirklich","title":{"rendered":"Was leistet Google Now wirklich?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-235\" src=\"http:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Google-Now2-300x195.jpg\" alt=\"Junge Frau mit Smartphone\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Google-Now2-300x195.jpg 300w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Google-Now2-768x499.jpg 768w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Google-Now2-1024x666.jpg 1024w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Google-Now2-1200x780.jpg 1200w, https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Google-Now2.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Seit 2012 bietet Google eine Spracherkennungssoftware an, die auf den Namen \u201e<strong>Google Now<\/strong>\u201c getauft wurde. Als Konkurrenzprodukt zu \u201eSiri\u201c (Apple) und \u201eS Voice\u201c (Samsung) war das System bereits in Android 4.1 auf dem Google-eigenen Smartphone <i>Galaxy Nexus<\/i> verf\u00fcgbar. Im Fr\u00fchjahr 2013 folgte die Ver\u00f6ffentlichung der iOS-Version. In diesem Beitrag wollen wir der Frage nachgehen, was Googles Sprachsuche im Alltag leistet.<\/p>\n<h2>Beachtlicher Funktionsumfang<\/h2>\n<p>Der Funktionsumfang von Google Now ist gr\u00f6sser, als es den meisten Usern bewusst ist. Neben der Websuche kann die Software auch zum Abrufen aktueller Verkehrs-, Wetter- und Nachrichteninformationen genutzt werden. Eine weitere Funktion ist das automatische Durchsuchen von E-Mails nach beliebigen Informationen. Die Daten werden bei Google Now situationsbedingt angezeigt: Befindet man sich beispielsweise in der N\u00e4he eines bekannten Restaurants, werden Informationen zur Speisekarte und zur Lage des Lokals angezeigt. Diese Funktion ist seit dem Erscheinen von Android 6.0 auf allen Endger\u00e4ten freigeschaltet, auf denen diese oder eine h\u00f6here Version des von Google mitentwickelten Betriebssystems installiert ist.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kann Google Now auch dazu genutzt werden, die schnellste Route zu einem beliebigen Ziel zu errechnen. Sofern man langsam und deutlich spricht, funktioniert dies erstaunlich gut \u2013 zumindest dann, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Fussg\u00e4nger k\u00f6nnen sich dagegen nicht immer auf Google Now verlassen. Es kann beispielsweise passieren, dass dem User eine Route angezeigt wird, die an einer vielbefahrenen Bundesstrasse entlang f\u00fchrt. Unter dem Strich ist die Sprachsuche in Verbindung mit <a href=\"https:\/\/seosuisse.ch\/seo-blog\/2017\/google-maps-und-seine-bedeutung-fuer-die-seo\">Google Maps<\/a>\u00a0aber durchaus zu gebrauchen.<\/p>\n<h2>Google Now als Retter in der Not<\/h2>\n<p>F\u00fcr Touristen, die einen St\u00e4dtetrip unternehmen und h\u00e4nderingend nach dem n\u00e4chsten Geldautomaten suchen, kann Google Now Gold wert sein \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes. Eine simple Anfrage gen\u00fcgt, und schon spuckt die Suchmaschine einige Standorte in der unmittelbaren Umgebung des Users aus. Auf Wunsch zeigt Google ausserdem kostenfrei nutzbare Parkpl\u00e4tze und U-Bahn-Verbindungen an. Wenn man versucht, auf den letzten Dr\u00fccker einen Bus zu erreichen und wissen m\u00f6chte, ob sich ein Sprint zur n\u00e4chsten Haltestelle lohnt, kann Google Now die Rettung sein. Praktischerweise muss man das Smartphone dazu nicht in die Hand nehmen: Per Headset oder Sprachkommando (\u201eOk Google\u201c) wird die Suche aktiviert, und das Telefon lauscht der Frage des Nutzers.<\/p>\n<h2>Steuerung von Apps und Handyfunktionen<\/h2>\n<p>Sprechen statt Tippen : Mit Google Now k\u00f6nnen nicht nur Informationen aus den Google-Diensten abgerufen werden \u2013 das System eignet sich auch, um Smartphonefunktionen und sogar Apps zu steuern. Wer einen Anruf t\u00e4tigen m\u00f6chte und gerade keine Hand frei hat, erteilt Google Now ein entsprechendes Sprachkommando und kann wenige Sekunden sp\u00e4ter mit dem gespeicherten Kontakt kommunizieren. Theoretisch k\u00f6nnen via Spracherkennung auch Rufnummern eingegeben werden. Die Zeiten, in denen der Durchschnittsb\u00fcrger acht bis zehn Telefonnummern im Langzeitged\u00e4chtnis gespeichert hatte, sind allerdings schon lange pass\u00e9.<\/p>\n<p>Interessanter d\u00fcrfte f\u00fcr die meisten User die M\u00f6glichkeit sein, mit Google Now Anwendungen zu steuern. Hier ist vor allem WhatsApp zu nennen, das mittlerweile auf mehr als einer Milliarde Smartphones l\u00e4uft und damit eine der meistgenutzten Apps \u00fcberhaupt ist. Mit Google Now k\u00f6nnen jederzeit WhatsApp-Nachrichten verschickt werden, ohne dass der User sein Ger\u00e4t daf\u00fcr auch nur eines Blickes w\u00fcrdigen muss \u2013 eine Funktion, die vor allem beim Fahrradfahren ungemein n\u00fctzlich ist. Neben WhatsApp werden inzwischen auch Viber, Telegram und andere Messenger-Apps von Google Now unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h2>Knackpunkt Datenschutz<\/h2>\n<p>Wo viel Licht ist, ist auch Schatten \u2013 dies gilt auch f\u00fcr Google Now, das in K\u00fcrze im neuen &#8222;<a href=\"http:\/\/t3n.de\/news\/google-now-tot-748260\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google Assistant<\/a>&#8220; aufgehen wird. Will man die oben genannten Funktionen nutzen, zahlt man einen hohen Preis. Dieser besteht in der Preisgabe von sensiblen Informationen. Es beginnt bei der Einrichtung des Systems: Damit Google Now den User zielsicher durch die Stadt lotsen kann, muss das Programm wissen, wo dieser wohnt. Das Bereitstellen von Informationen (z.B. zu Kinoprogrammen oder Sonderangeboten in st\u00e4dtischen Boutiquen) funktioniert nur, wenn man Google Zugriff auf seine Standortdaten gew\u00e4hrt. Hinzu kommt, dass das System s\u00e4mtliche Sprachanfragen und alle besuchten Seiten speichert. Freilich ist dies auch bei herk\u00f6mmlichen Suchanfragen der Fall \u2013 selbst dann, wenn man keinen Google-Account besitzt. Unter dem Strich l\u00e4sst sich sagen: Wer die Sicherheit seiner Daten gewahrt wissen m\u00f6chte, hat bei Google Now schlechte Karten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2012 bietet Google eine Spracherkennungssoftware an, die auf den Namen \u201eGoogle Now\u201c getauft wurde. Als Konkurrenzprodukt zu \u201eSiri\u201c (Apple) und \u201eS Voice\u201c (Samsung) war das System bereits in Android 4.1 auf dem Google-eigenen Smartphone Galaxy Nexus verf\u00fcgbar. Im Fr\u00fchjahr 2013 folgte die Ver\u00f6ffentlichung der iOS-Version. 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