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SEO beim Webseiten-Relaunch: Darauf müssen Sie achten

SEO-Relaunch

Es ist der Albtraum jedes Suchmaschinenoptimierers: Nach dem Relaunch einer Unternehmenswebseite stürzt das Ranking ab, sodass der Kunde 30 Prozent seiner täglichen Besucher verliert. Der deutschen Krankenkasse AOK, die immerhin 18 Millionen Mitglieder zählt, ist genau das passiert: Nach dem Relaunch fiel der Sistrix-Sichtbarkeitsindex der Webpräsenz aok.de von 23,4 auf 6,8. Ein Aufwärtstrend ist auch mehrere Monate nach der Aufschaltung der erneuerten Seite nicht zu erkennen.

Dieses Beispiel zeigt, dass auch grosse Namen nicht vor einem Absturz ihres Google Rankings gefeit sind. Dabei ist es problemlos möglich, die eigene Seite vor Unheil zu bewahren, wenn man einige wichtige Grundsätze befolgt. Im folgenden Beitrag verraten Ihnen unsere Suchmaschinenoptimierer, worauf Sie beim Relaunch Ihrer Seite achten müssen, damit Ihnen ein Schicksal wie das der AOK erspart bleibt.

Vermeiden Sie eine Aufspaltung in Subdomains

Schaut man sich die neue Webseite der AOK an, fällt auf, dass sie in zahlreiche Subdomains (nordwest.aok.de, bayern.aok.de etc.) aufgesplittet ist. Nach der Eingabe eines Ortsnamens wird der User zu einer der Unterdomains weitergeleitet. Liegt der Wohnsitz in Berlin, gelangt man auf nordost.aok.de. Erfahrene Suchmaschinenoptimierer wissen, dass eine Zersplitterung der Inhalte in verschiedene Subdomains aus SEO-Sicht äusserst problematisch ist – vor allem dann, wenn wie im Falle der AOK unterschiedliche URLs dieselben Inhalte ausliefern. Das Erreichen eines hohen SEO Rankings wird hierdurch massiv erschwert.

Beziehen Sie alle Beteiligten in die Planung ein

Bei grossen Unternehmen ist es unbedingt erforderlich, alle Beteiligten in den Prozess der Umgestaltung einzubeziehen. Neben Vertretern der verantwortlichen Fachbereiche sollte auch ein erfahrener Suchmaschinenoptimierer mit am Tisch sitzen – und zwar von Beginn an. Es empfiehlt sich ausserdem, einen Onlinemarketing- und einen UX (User Experience)-Experten hinzuzuziehen. Auf diese Weise erhalten alle Beteiligten einen Überblick über die vorherrschenden Strukturen und Arbeitsabläufe. Im Falle der AOK ist der Webseiten-Relaunch – zumindest aus Sicht des Suchmaschinenoptimierers – wohl auch deshalb schiefgegangen, weil der Aspekt der User Experience zu stark gewichtet wurde.

Nutzen Sie SEO-Tools

Professionelle Suchmaschinenoptimierer nutzen bei allen Projekten spezielle SEO-Tools (z.B. Sistrix oder Xovi). Mithilfe solcher Werkzeuge erhält man einen umfassenden Überblick über die Ist-Situation und einen neutralen Vergleich mit den Webseiten der jeweiligen Mitbewerber. Besonders bedeutsam sind die vorhandenen Rankings für relevante Suchbegriffe, die Besucherzahlen, die Zahl der indexierten URLs sowie das aktuelle Linkprofil. Auch die kostenfrei nutzbare Google Search Console (abrufbar über die Google Webmaster Tools) liefert wertvolle Daten – beispielsweise die Anzahl der Impressionen und Klicks zu den jeweiligen Rankings.

Entwickeln Sie eine massgeschneiderte Keyword-Strategie

Die Aufschaltung einer neuen Webseitenversion ist der ideale Zeitpunkt, um die bisherige Keyword-Strategie den aktuellen Gegebenheiten des Marktes anzupassen. Gerade im Bereich der Longtail-Keywords gibt es oft noch Luft nach oben – daher lohnt es sich, im Vorfeld des Relaunchs eine gründliche Recherche (möglichst unter Zuhilfenahme geeigneter Tools) durchzuführen. Eine Schlüsselrolle spielt die Frage, welche Seiten bei dem neuen Auftritt für welche Keywords optimiert werden sollen. Lässt man diesen Schritt aus, kann es leicht passieren, dass statt einer Produktseite eine für den User eher uninteressante FAQ-Seite rankt. Dies kostet Conversions und ist aus SEO-Sicht ausgesprochen ungünstig, da sich hierdurch die Absprungrate signifikant erhöht.

Retten Sie so viele Backlinks wie möglich

Eines der grössten Probleme, denen sich Suchmaschinenoptimierer bei einem Webseiten-Relaunch gegenübersehen, ist der mögliche Verlust von Backlinks. Verlinkungen zur Homepage sind in der Regel unproblematisch, da diese durch sogenannte 301-Weiterleitungen auf die neue Startseite umgeleitet werden können. Anders verhält es sich bei Links, die auf Unterseiten zeigen. Stammen diese aus dem Zeitraum vor der Aufschaltung der aktuellen Webseitenversion, müssen die alten Weiterleitungen in die neuen URL Forwards integriert werden. Zudem gibt es derzeit kein SEO-Tool, das in der Lage ist, alle externen Links zu erfassen – es besteht also immer die Möglichkeit, dass bei einem Relaunch ein wenig „Link Juice“ verlorengeht. Links in sozialen Netzwerken sollten noch am Tag des Relaunchs an die neue URL-Struktur angepasst werden.




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