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Warum sind SEO Analysen sinnvoll?

SEO Analyse

Wer wissen möchte, ob die eigene Webseite fit für den harten Wettbewerb um die besten Platzierungen in den Suchmaschinen ist, kommt um eine SEO Analyse nicht herum. Heutzutage gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, eine Webseite auf ihre Suchmaschinentauglichkeit zu überprüfen. Die Palette der Tools reicht von Premium-Produkten wie Majestic SEO bis hin zu kostenlosen Webanwendungen, die innerhalb von Minuten SEO Analysen durchführen. Doch kann man sich auf die Resultate wirklich verlassen? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was ein SEO Check dem Webseitenbetreiber bringt und wie aussagekräftig die Ergebnisse von SEO Analysen tatsächlich sind.

SEO Analysen sorgen für klare Verhältnisse

Computer-Arbeitsplatz
Blind vor Liebe: Viele Webseitenbetreiber blenden die negativen Aspekte ihrer Präsenz einfach aus

So mancher Webseitenbetreiber, der zum ersten Mal eine Internetpräsenz erstellt und dabei möglicherweise Hunderte von Arbeitsstunden investiert, ist „blind“ vor Liebe. Dass die Seite aus Sicht der Suchmaschinen vollkommen untauglich ist, wird entweder ignoriert oder nicht wahrgenommen, da es dem Betreiber schlichtweg an den nötigen Kenntnissen fehlt. Es ist der gleiche Effekt, den man im Bereich der Musikproduktion oder im Filmgeschäft beobachten kann: Wenn man sein eigenes Werk über Monate immer wieder verbessert und jedes Detail x-mal durchleuchtet, ist irgendwann auch der letzte Rest von Objektivität verloren. SEO Analysen sind deshalb sinnvoll, weil der Zustand der fraglichen Webseite neutral und unvoreingenommen bewertet wird. Der- oder diejenige, die die Analyse durchführt, steht in keiner Verbindung zum Inhaber und muss daher keine Rücksicht auf dessen Gefühle nehmen. Noch besser ist es, wenn die SEO Analyse von einem Tool vorgenommen wird – in diesem Fall ist es von vornherein ausgeschlossen, dass das Urteil durch Gefühle, Vorbehalte oder andere menschliche Einflussfaktoren verfälscht wird.

Verbesserungspotenziale erkennen und nutzen

SEO Analysen dienen nicht nur dazu, die Suchmaschinentauglichkeit einer Webseite zu prüfen – sie haben ausserdem den Zweck, Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Diese sind oft grösser, als man vermutet. Gerade in technischer Hinsicht liegt bei vielen Webpräsenzen, die sich ausserhalb der Top 10 bewegen, einiges im Argen. Mit ein paar Tricks und Kniffen kann ein erfahrener Programmierer leicht erreichen, dass sich die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht und die Seite schneller lädt. Eine Verschlankung des Quellcodes kann ebenfalls dafür sorgen, dass die Webseite in den Suchmaschinen nach oben klettert (siehe hierzu unseren Artikel „Google Ranking verbessern: So bringen Sie Ihre Webseite nach vorne“). Auch was die Suchmaschinentauglichkeit der Texte und weiterer Inhalte betrifft, können SEO Analysen wichtige Erkenntnisse liefern. Nicht selten stellt sich heraus, dass die analysierte Seite mit Keywords überfrachtet ist oder es an themenrelevanten Suchbegriffen mangelt. In beiden Fällen ist eine gründliche Überarbeitung der Inhalte vonnöten, wenn man in den Suchmaschinen nach vorne gelangen will. Nötigenfalls kann dafür eine SEO Firma beauftragt werden, die sich mit den aktuellen Anforderungen von Google & Co. auskennt.

Top oder Flop: Die Google-Suchresultate lügen nicht

Google-Logo
Die Google-Suchresultate lügen nicht

Wenn die Ergebnisse einer SEO Analyse auf dem Monitor erscheinen, trennt sich automatisch die Spreu vom Weizen. Das verwendete Tool listet nämlich nicht nur detaillierte Resultate in Bezug auf die Teilbereiche OffPage, OnPage und soziale Signale auf, sondern auch die Rankings für die wichtigsten Suchbegriffe. Für manche Webseitenbetreiber ist es ein regelrechter Schock, zu erfahren, dass ihre Präsenzen bei den entscheidenen Keywords „unter ferner liefen“ rangieren – und das, obwohl man durch eine Suchanfrage bei Google schnell herausfinden kann, ob man unter den Top 10 vertreten ist oder nicht. Erstaunlich viele Webseiteninhaber lassen diesen ersten Schritt in Richtung einer hohen Suchmaschinenplatzierung aus. Ein Grund hierfür könnte sein, dass man ungern mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert wird. Wer jedoch ernsthaft vorhat, eine hohe Suchmaschinenplatzierung zu erlangen und diese gegen den Ansturm der Konkurrenz zu verteidigen, kommt nicht umhin, seine Rankings regelmässig zu überprüfen. Auf diese Weise lässt sich ausserdem herausfinden, wie viel Zeit in die SEO investiert werden muss – oder ob die Seite vielleicht sogar schon überoptimiert ist.

Die meisten SEO-Tools liefern verlässliche Resultate

Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Tools, mit denen sich SEO Analysen erstellen lassen, akkurate Ergebnisse liefern. Bisweilen fallen die Berichte etwas länger aus, als es nötig wäre – in diesem Punkt gibt es sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Teilweise kann der User individuell festlegen, welche Punkte bei der SEO Analyse unter die Lupe genommen werden sollen. So ist es zum Beispiel möglich, technische Aspekte auszuklammern und den Bericht auf die restlichen Bereiche (z.B. Inhalte, Linkanalyse, Positions- und Wettbewerbsanalyse für relevante Keywords) zu beschränken. Wer möchte, kann auch nur einen einzelnen Bereich analysieren lassen, etwa die interne Verlinkung oder die Arbeitsgeschwindigkeit der Webseite. Beide Faktoren sind bei der Ermittlung des Rankings von Bedeutung und sollten daher keinesfalls unterschätzt werden.

SEO-Tutorial: So verbessern Sie die Ladezeit Ihrer Webseite

Leider wird der Seitenbetreiber häufig darüber im Unklaren gelassen, welche Massnahmen erforderlich sind, um die Webseite auf die Spitzenpositionen der Trefferlisten zu befördern. Nicht jeder Nutzer bringt so viel Hintergrundwissen mit, dass er in der Lage ist, aus einer SEO Analyse die erforderlichen Schritte zum Erreichen einer Top-Position abzuleiten. Aus diesem Grund senden einige Webagenturen, die auf Wunsch einen umfassenden SEO Check durchführen, ihren potenziellen Kunden eine To-Do-Liste mit konkreten Handlungsempfehlungen. Diese werden oft mit einem Angebot für eine langfristig angelegte Suchmaschinenkampagne oder eine SEO-Komplettbetreuung verknüpft.

SEO Analysen sind immer eine Momentaufnahme

Tablet mit Google-Startseite
Google ändert seinen Algorithmus mehr als 500-mal im Jahr

Dass ein Webseitencheck immer nur eine Momentaufnahme ist, wird bei der Durchführung von SEO Analysen häufig vergessen. Schwankende Platzierungen sind bei Google etwas vollkommen Normales – gerade bei Webseiten, die erst seit wenigen Wochen oder Monaten im Index auftauchen. Wenn man über einen Zeitraum von mehreren Wochen SEO Analysen durchführt, wird das verwendete Tool mit grosser Sicherheit bei jedem Mal unterschiedliche Testergebnisse liefern. Hinzu kommt, dass Google seinen Algorithmus laufend anpasst – einem Artikel auf searchengineland.com zufolge geschieht dies etwa 500- bis 600-mal pro Jahr. Durch eine Neugewichtung der Rankingfaktoren können sich die Platzierungen von heute auf morgen deutlich verschieben – sowohl nach oben als auch nach unten. Die Konkurrenz schläft bekanntlich auch nicht: Wenn ein Mitbewerber eine breit angelegte SEO Kampagne startet und seine Webseite professionell optimieren lässt, kann dies unter Umständen einen deutlich messbaren Besucherrückgang bewirken. Auf den Punkt gebracht: SEO Analysen sind bei der Suchmaschinenoptimierung nicht das Ende der Weisheit, sondern der Anfang.


Was geschieht bei einem SEO Check?

SEO Check: SEO-Schriftzug

Immer mehr Internet-Agenturen bieten potenziellen Neukunden einen SEO Check an. Dieser ist in der Regel kostenlos und kann online durchgeführt werden – das Installieren von SEO-Tools oder anderen Programmen ist dazu nicht notwendig. Das Problem besteht darin, dass viele Dienstleister die Interessenten nur unzureichend darüber informieren, welche Bereiche der jeweiligen Webseite wie analysiert werden und wie die Resultate einzuordnen sind. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, was genau bei einem SEO Check passiert und wie die Ergebnisse bei der Beurteilung der Seite gewichtet werden.

SEO Check: Die wichtigsten Rankingfaktoren

Bevor der SEO Check beginnt, wird der Besucher dazu aufgefordert, eine URL (sprich: die Adresse der zu untersuchenden Internetseite) und ein Keyword einzugeben. Hier wird deutlich, dass themenrelevanten Suchbegriffen nach wie vor eine Schlüsselrolle bei der SEO zukommt. Sind auf der betreffenden Seite nicht genügend Keywords vorhanden, hat man keine reale Chance auf eine hohe Suchmaschinenplatzierung. Nach der Eingabe der URL und des Keywords klickt man auf den Start-Button. Dann heisst es: warten. Gut Ding will eben Weile haben – dies gilt auch für einen SEO Check. Bis man das Resultat erhält, können unter Umständen bis zu zwei Minuten vergehen. Nach einiger Zeit liefert das Tool eine Reihe von Analyseergebnissen, die sich auf mehrere Abschnitte verteilen. Die entscheidenden Faktoren lassen sich in drei Bereiche gliedern:

  • OnPage
  • OffPage
  • Soziale Signale

Der Bereich „OnPage“ ist nicht zufällig derjenige, der an erster Stelle der Analyseergebnisse erscheint. Ohne eine umfassend optimierte Webseite ist es heutzutage nur noch in sehr wenigen Nischen möglich, eine Spitzenposition in den Suchmaschinen zu erlangen. Fast ebenso wichtig ist der nächste Bereich („OffPage“), bei dem es hauptsächlich um die Linkpopularität, also um die Qualität und Anzahl der eingehenden Links (→ Backlinks) geht. In diesem Punkt bringt ein SEO Check für die meisten Webseiteninhaber ein ernüchterndes Resultat, da viele Seitenbetreiber sich nur wenig oder überhaupt nicht um den Aufbau von hochwertigen Backlinks kümmern. Vielen von ihnen ist nicht einmal bekannt, dass sich die Qualität des Linkprofils auf die Platzierung auswirkt.

Was den Bereich der sozialen Signale betrifft, fallen die Ergebnisse von SEO Checks sehr unterschiedlich aus. Manche Unternehmen sind in den sozialen Medien (insbesondere bei Facebook und Twitter) sehr präsent, während andere den Social Networks kaum Beachtung schenken – sei es aus mangelndem Interesse oder aus Zeitnot. Man ist heute gut beraten, zumindest ein- bis zweimal pro Woche ein wenig Zeit in die Pflege der Unternehmensprofile in den sozialen Netzwerken zu investieren: Wenn zwei Webseiten in der Gunst der Suchmaschinen gleichauf liegen, können die sozialen Signale den Ausschlag für eine höhere Platzierung geben. Die wesentlichen Punkte, die bei einem SEO Check in die Bewertung einfliessen, sind:

  • Shares der Hauptdomain
  • Anzahl Google +1s der URL
  • Mentions (Erwähnungen in sozialen Netzwerken)
SEO Check: Social Media-User
Den sozialen Signalen wird bei einem SEO Check eine besondere Bedeutung beigemessen

Weitere Faktoren in der Übersicht

Neben den drei oben genannten Bereichen gibt es noch weitere Punkte, die bei einem SEO Check in die Beurteilung einbezogen werden. Zu nennen sind hier unter anderem die Bereiche Semantik, Technik und Page Speed (Seitengeschwindigkeit). Der letztgenannte Faktor ist für das Erreichen eines hohen Google Rankings wichtiger, als es den Anschein hat: Da die Konkurrenz im World Wide Web ständig zunimmt, hat man es inzwischen in praktisch jeder Branche mit Dutzenden, teilweise auch mit Hunderten oder gar Tausenden von Mitbewerbern zu tun. Wenn der Aufbau der besuchten Webseite zu lange dauert oder die interne Suchmaschine erst nach 30 Sekunden Ergebnisse liefert, sucht sich der ungeduldige Netzuser eine andere Informationsquelle – damit ist die Chance auf einen Kaufabschluss erst einmal dahin.

Der Bereich „Semantik“ beinhaltet bei einem SEO Check sowohl eine Messung der Keyworddichte (bezogen auf das Hauptkeyword) als auch eine Analyse sämtlicher Tags. Dazu gehören beispielsweise:

  • Überschriften (-Tags)
  • Textabsätze (-Tags)
  • Bilder (-Tags)
  • Title Tags (Seitentitel)

Die Hierarchie der Überschriften ist für das Ranking von immenser Bedeutung. Insbesondere gilt dies für den h1-Tag, der auf jeder Seite nur einmal vorhanden sein sollte. Sind überhaupt keine -Tags vorhanden, wirkt sich dies negativ auf das Ranking aus. Bei einem SEO Check wird ausserdem ermittelt, ob das Hauptkeyword in den h-Tags auftaucht und wie oft der Begriff in den Alt- und Title-Tags erscheint. Die Suchmaschinen sehen es gerne, wenn das Hauptkeyword innerhalb von Markierungen (fett, kursiv, unterstrichen) oder in Zitaten verwendet wird – konsequenterweise fliessen die entsprechenden Analyseergebnisse in die Bewertung ein.

Im Hinblick auf die technischen Aspekte, die bei einem SEO Check untersucht werden, sind vor allem folgende Punkte relevant:

  • Alter der Domain
  • Letztes Update
  • Dateigrösse des HTML-Codes
  • HTML-Fehler im Quelltext
  • robots.txt und Sitemaps
  • Verzeichnistiefe
  • Canonical- und hreflang-Tags
SEO Check: Webshop
Bei Internetshops gelten hinsichtlich der Textrate andere Massstäbe als bei herkömmlichen Webseiten

Ebenfalls von Interesse ist die Textrate, die bei herkömmlichen Webseiten mindestens 25% betragen sollte. Bei Onlineshops, deren Inhalte überwiegend aus Bildern und Produktinformationen bestehen, gelten andere Massstäbe. Gleichwohl ist es auch bei solchen Seiten sinnvoll, zumindest die wichtigsten Kategorienseiten mit längeren Texten zu versehen – so erhöht man die thematische Relevanz und verbessert die Aussicht auf ein Top-Ranking.

Wie sind die Resultate eines SEO Checks zu bewerten?

Bei einem SEO Check werden die Resultate in der Regel durch Zahlenwerte (Scores) ausgedrückt. Üblich sind Skalen von 0 bis 100 und von 0 bis 10. Die Analyseergebnisse der einzelnen Teilbereiche werden mitunter auch in Form einer Ampel präsentiert. Hierbei ist zu beachten, dass machnmal schon kleinere Änderungen ausreichen, um die Ampel von „gelb“ auf „grün“ bzw. von „rot“ auf „gelb“ umspringen zu lassen. Zahlenwerte sind in jedem Fall genauer, da sich die Schwachstellen einer Webpräsenz auf diese Weise weitaus besser ermitteln und darstellen lassen.

Wer erstmalig einen SEO Check durchführt, stellt oft fest, dass die meisten Anbieter kein Gesamtergebnis liefern. Es werden lediglich Teilergebnisse dargestellt. Dies ist einerseits unbefriedigend, auf der anderen Seite jedoch absolut logisch. Ein Gesamtscore sagt nur dann etwas über die Suchmaschinentauglichkeit einer Webseite aus, wenn bereits in allen drei Hauptbereichen (OnPage, OffPage und soziale Signale) SEO-Massnahmen durchgeführt wurden. Eine Webseite, die im Bereich „OnPage“ zufällig einen Score von 90 erreicht und keinerlei Backlinks aufweist, könnte theoretisch einen Gesamtscore von über 50 Punkten erzielen. Es ist daher sinnvoll, sich auf die Einzelergebnisse des SEO Checks zu konzentrieren und die angezeigten Schwachpunkte nach und nach zu beseitigen. Bei Bedarf kann man sich an eine markterfahrene SEO Agentur wenden, die die notwendigen Arbeiten professionell und entsprechend der aktuellen Suchmaschinenrichtlinien ausführt.


Suchmaschinen-Optimierung leicht gemacht: In sieben Schritten zu höheren Rankings

Suchmaschinen-Optimierung: SEO-Grafik

Die Suchmaschinen-Optimierung ist ein komplexes Feld: Nicht von ungefähr lassen die meisten Firmen SEO-Arbeiten von einer spezialisierten Suchmaschinenagentur übernehmen, die mit den Anforderungen von Google & Co. vertraut ist. Dennoch gibt es einige SEO-Massnahmen, die jeder Webseitenbetreiber selbst durchführen kann. Nachfolgend finden Sie sieben wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen werden, Ihr Google Ranking zu erhöhen.

Tipp Nr. 1: Suchmaschinenfreundliche URLs verwenden

Die Nutzung einer suchmaschinenfreundlichen URL ist bei der Suchmaschinen-Optimierung zwar keine Pflicht – führende SEO-Experten vertreten aber die Ansicht, dass eine URL wie „heilpraktiker-bern.ch“ das Ranking in positiver Weise beeinflussen kann. Eine nichtssagende Adresse wie „praxis-maier.ch“ drückt in keiner Weise aus, dass es sich bei dem Betreiber um einen Heilpraktiker handelt, da das Wort „Praxis“ mit Dutzenden von anderen Berufsgruppen in Verbindung gebracht werden kann. Nach Möglichkeit sollte die URL nicht länger als 30 Zeichen sein, damit die Zielgruppe sie sich gut einprägen kann. Es sollte nicht vergessen werden, dass ein beträchtlicher Teil des Traffics, gerade im Bereich des Online-Handels, über Direktzugriffe generiert wird. Auch die Adressen der Unterseiten sollten suchmaschinenfreundlich gestaltet werden – schon alleine deswegen, weil Rankings niemals an ganze Internetpräsenzen, sondern immer nur an einzelne Seiten vergeben werden.

Tipp Nr. 2: Keyworddichte erhöhen

Suchmaschinen-Optimierung: Keywords
Themenbezogene Keywords erhöhen die inhaltliche Relevanz einer Webseite

Das Vorhandensein von themenrelevanten Keywords ist bei der Suchmaschinen-Optimierung nach wie vor das A und O. Die Ansprüche der Suchmaschinen an die Qualität der Texte sind in den letzten Jahren gestiegen: Längst genügt es nicht mehr, ein einzelnes Keyword in die Inhalte einzupflegen. Um die thematische Relevanz der eigenen Webseite zu unterstreichen, müssen zusätzlich verschiedene inhaltlich passende Suchbegriffe in die Texte eingebaut werden – und zwar so, dass sie nicht nur für die Suchmaschinen, sondern auch für Menschen gut lesbar sind. Wer sichergehen will, dass die eigene Seite von Google als wertvolle Ressource wahrgenommen und mit einem entsprechenden Ranking belohnt wird, kann Hilfsmittel wie “LSI Graph” (lsigraph.com) oder das beliebte WDFIDF-Tool (wdfidf-tool.com) nutzen. Die letztgenannte Anwendung listet auf Knopfdruck Suchbegriffe auf, die bei hoch rankenden Webseiten am häufigsten erscheinen.

Tipp Nr. 3: Bilder Optimieren

Eine Suchmaschinen-Optimierung vorzunehmen, ohne die Bilder an die Anforderungen von Google anzupassen, ist keine sonderlich gute Idee – und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen können datenintensive Bilder dafür sorgen, dass sich die Arbeits- und Ladegeschwindigkeit der Seite stark verlangsamt. Zum anderen sind Bilder weit augenfälliger als Texte und erregen das Interesse der Nutzer. Um bei der Suchmaschinen-Optimierung den grösstmöglichen Effekt zu erzielen, sollten Sie sicherstellen, dass die Bilder sich schnell aufbauen und auch auf mobilen Geräten korrekt angezeigt werden. Verzichten Sie auf fixe Grössenangaben, damit sich die Bilder dynamisch an die Bildschirmweite anpassen. Darüber hinaus sollte für jedes Bild ein alt-Attribut gesetzt werden. Hierbei handelt es sich um einen kurzen Text, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht geladen werden kann oder der Webseitenbesucher blind ist. Ideal sind alt-Tags, die das Hauptkeyword enthalten und stichpunktartig beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist.

Tipp Nr. 4: Meta Tags optimieren

Das Pflegen der Meta Tags ist eine der Kernaufgaben bei der Suchmaschinen-Optimierung. Mit diesem Begriff werden kurze Programmteile einer Webseite bezeichnet, die Informationen über die Seite enthalten (v.a. Seitentitel, Seitenbeschreibung und relevante Suchkeywords). Sie werden im Kopfbereich („Header“) eines HTML-Dokumentes eingesetzt. Auf der Webseite selbst wird der Kopfbereich nicht angezeigt – er dient lediglich dazu, Anweisungen und Definitionen für die Suchmaschinen zu speichern. Für die Suchmaschinen-Optimierung sind die Meta Tags von fundamentaler Bedeutung: Wenn der Suchmaschinenroboter (Spider) keine Tags findet, kann die Seite nicht richtig eingeordnet und indexiert werden. Ein hohes Google Ranking rückt damit in weite Ferne. Wenn Sie für die Suchmaschinen-Optimierung einen Homepage-Editor nutzen, müssen Sie die Meta Tags am Anfang des Dokumentes zwischen den „head“-Tags einfügen. Es empfiehlt sich, für jede Unterseite gesonderte Meta Tags festzulegen.

Tipp Nr. 5: Interne Linkstruktur überprüfen

Suchmaschinen-Optimierung: Metallkette
Die interne Linkstruktur spielt bei der Suchmaschinen-Optimierung eine gewichtige Rolle

Die interne Linkstruktur ist für das Ranking einer Webseite bedeutsamer, als es vielen Webmastern bewusst ist. Dies liegt auch daran, dass man sich bei der Suchmaschinen-Optimierung über viele Jahre fast ausschliesslich auf die aus- und eingehenden Links (Inbound Links bzw. Backlinks) konzentriert hat. Spätestens seit den ersten grossen Google-Updates zu Beginn dieses Jahrzehnts kommt man bei der Suchmaschinen-Optimierung jedoch nicht mehr ohne eine gründliche Überprüfung der internen Links aus. Empfehlenswert sind keywordstarke Verlinkungen, die auf thematisch relevante Unterseiten verweisen. Diese sollten ihrerseits über eine optimierte Seitenstruktur verfügen und diejenigen Inhalte bereitstellen, die der Nutzer auf der Zielseite erwartet. Was die Zahl der internen Links pro Seite betrifft, gibt es keine verbindliche Obergrenze. Man sollte bei der Suchmaschinen-Optimierung jedoch darauf achten, dass der Leser nicht überfordert wird. Wenn man in jedem Satz mehrere farblich abgesetzte und unterstrichene Links setzt, kann dies den Lesefluss empfindlich stören.

Tipp Nr. 6: Strukturierte Inhalte bereitstellen

Strukturierte Daten bieten dem Seitenbetreiber die Chance, dem Crawler zusätzliche Informationen über die auf der Webseite hinterlegten Inhalte zu geben. Sie werden auf den Unterseiten mithilfe von Tags eingebunden. Für die Suchmaschinen-Optimierung sind solche „Rich Snippets“ (reichhaltige Schnipsel) insofern von Bedeutung, als sie dazu geeignet sind, die Durchklickraten in den Ergebnisseiten zu erhöhen. Im Grunde handelt es sich bei den Datenschnipseln um kurze Auszüge von Seiteninhalten, anhand derer die Besucher relevante Informationen aufrufen können.

Für „Rich Snippets“ bieten sich unter anderem folgende Informationstypen an:

  • Bewertungen
  • Veranstaltungen
  • Produkte
  • Preise
  • Personen

Bei der Suchmaschinen-Optimierung von Onlineshops sollte ein Rich Snippet möglichst ein Thumbnail-Bild, eine aktuelle Preisangabe sowie eine Durchschnittsbewertung für das gesuchte Produkt oder den Shop enthalten. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber zum Thema Onlineshop-SEO.

Vera Scheuering von OnPage.org erklärt, was “Rich Snippets” sind

Tipp Nr. 7: Webseite abspecken

Wer glaubt, dass es für die Suchmaschinen-Optimierung keine Rolle spielt, welchen Umfang eine Webpräsenz hat, irrt gewaltig. Gerade bei textintensiven Internetseiten sammelt sich im Laufe der Jahre eine gewaltige Menge an Datenmüll an. Diesen zu entsorgen, stellt eine der vordringlichsten Aufgaben bei der Suchmaschinen-Optimierung dar. Beim Entrümpeln der Webseite stösst man häufig auf tote Links (auch: „Dead Links“ oder „Broken Links“). Hiermit sind Verlinkungen gemeint, die auf nicht existierende Seiten führen. Für die Suchmaschine sind tote Links ein Zeichen, dass die Ausgangsseite nicht mehr gepflegt wird und folglich nicht mehr aktuell ist. Bisweilen findet man im Zuge der Suchmaschinen-Optimierung auch Links, die auf irrelevante Seiten führen. Dies kann z.B. dann der Fall sein, wenn die Verlinkung auf eine Domain zeigt, die inzwischen aufgegeben oder weiterverkauft wurde. Auch in inhaltlicher Hinsicht ist es sinnvoll, die Webseite durchzugehen und veraltete Informationen entweder zu entfernen oder zu aktualisieren.


SEO Komplettbetreuung: Lohnenswert oder nicht?

SEO Komplettbetreuung: Arbeitsplatz eines SEO-Spezialisten

Immer mehr Webagenturen bieten ihren Kunden eine Rundumbetreuung an, die eine Vielzahl an professionellen SEO-Dienstleistungen umfasst. Doch lohnt es sich wirklich, ein solches Komplettpaket zu buchen? In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, welche Punkte eine SEO Komplettbetreuung beinhaltet und ob es sinnvoller ist, stattdessen lieber einzelne Leistungen zu buchen.

Welche Leistungen umfasst eine ganzheitliche SEO Komplettbetreuung?

Der Umfang der SEO-Betreuungspakete variiert von Anbieter zu Anbieter. Gleichwohl gibt es eine Reihe von Leistungen, die in jedem Komplettpaket enthalten sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Keywordrecherche
  • Konkurrenzanalyse
  • Keywordmapping
  • Webseitenanalyse
  • Entwicklung einer Optimierungsstrategie
  • Monatliche Massnahmenberichte

Keywordrecherche

Der Erfolg einer Suchmaschinenkampagne hängt in hohem Masse von der Auswahl der Suchbegriffe ab, für die die Webseite des Kunden optimiert werden soll. Die Keywordrecherche ist daher der wichtigste Bestandteil einer ganzheitlichen SEO Komplettbetreuung. Die Grundlage der Keywordrecherche bildet eine kurze Liste mit den wichtigsten Suchbegriffen, die sogenannte Seedlist. Für die Ermittlung des Suchvolumens werden verschiedene Datenquellen genutzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei der sogenannte Keyword Efficiency Index (KEI). Anders als viele Leute glauben, wird eine Keywordrecherche nicht nur zu Beginn einer SEO Komplettbetreuung durchgeführt: In Zeitabständen von maximal 12 Monaten wird die Analyse regelmässig wiederholt, damit gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden können.

Konkurrenzanalyse

SEO Komplettbetreuung: SEO-Tool
Eine SEO Komplettbetreuung beinhaltet eine professionell durchgeführte Wettbewerbsanalyse

An die Keywordrecherche schliesst sich eine umfassende Konkurrenzanalyse an. Im Wesentlichen geht es hierbei darum, die Stärke der in der Top 10 rankenden Domains zu ermitteln. Wichtige SEO-Kennzahlen, die in die Analyse einbezogen werden, sind das Domain-Alter, die Autorität der Webseiten sowie ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Weitere massgebliche Faktoren sind die Seitenhinhalte, die Linkprofile und die Nutzerfreundlichkeit. Fast alle Webagenturen, die eine SEO Komplettbetreuung anbieten, nutzen leistungsstarke SEO-Tools (z.B. Sistrix oder Majestic SEO). Diese bieten die Möglichkeit, die Rankings der Konkurrenz schnell und einfach zu analysieren. Im Zuge der Analyse kristallisieren sich häufig Suchbegriffe heraus, die bei der Keywordrecherche übersehen wurden.

Keywordmapping

Beim Keywordmapping geht es um die Frage, welche Unterseiten für welche Keywords optimiert werden sollen. Sind noch keine Unterseiten vorhanden, die sich für eine Optimierung eignen, werden entsprechende Landeseiten eingerichtet. Eine einzelne Unterseite kann nur für sehr wenige Begriffe optimiert werden. Idealerweise wird pro Seite nur ein Suchbegriff (evtl. mit verschiedenen Variationen) ausgewählt. Bei manchen Seiten ist offensichtlich, welches Keyword infrage kommt, während bei anderen zunächst eine Analyse vorgenommen werden muss. Bei einer SEO Komplettbetreuung werden für das Keywordmapping neben der Keyworddichte auch die aktuellen Nutzerwerte der Webseite (z.B. Absprung- und Durchklickraten) untersucht.

Webseitenanalyse

Eine SEO Komplettbetreuung beinhaltet immer eine sorgfältige Webseitenanalyse, bei der eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigt wird. Neben der Keyworddichte spielen das Linkprofil, Social Media-Signale und die Ladegeschwindigkeit der Seite eine bedeutende Rolle. Weitere Faktoren sind die verwendeten Internetadressen (URLs), Überschriften, Metabeschreibungen sowie die interne Linkstruktur. In fast allen Punkten gibt es bei den meisten Webseiten Nachholbedarf. Wer sich für eine SEO Komplettbetreuung entscheidet, entledigt sich eines weiteren Problems: Die Algorithmen der Suchmaschinen (und somit auch die Gewichtung der einzelnen Rankingfaktoren) ändern sich beinahe täglich. Eine markterfahrene SEO Firma hält sich diesbezüglich immer auf dem Laufenden und kann schnell auf Änderungen bei der Webseitenbewertung reagieren.

Entwicklung einer Optimierungsstrategie

Das Entwickeln einer massgeschneiderten Optimierungsstrategie ist ebenfalls Bestandteil einer SEO Komplettbetreuung. Die Grundlage bilden die Keyword-, Webseiten- und Konkurrenzanalysen, die zu Beginn des Mandats durchgeführt wurden. Die Suchmaschinenstrategie wird stets auf die momentane Marktsituation und die Wünsche des Kunden abgestimmt. Wenn sich das Geschäftsmodell ändert, beispielsweise durch eine Erweiterung des Produktangebots, kann die Optimierungsstrategie den aktuellen Erfordernissen angepasst werden. Der Kunde hat überdies jederzeit die Möglichkeit, Einfluss auf den Verlauf der Suchmaschinenkampagne zu nehmen.

Monatliche Massnahmenberichte

Wenn man sich für eine SEO Komplettbetreuung entscheidet, erhält man zum Ende jedes Monats einen detaillierten Bericht. Dieser enthält eine Aufstellung aller Massnahmen, die in den zurückliegenden Wochen zur Erhöhung der Google Rankings getroffen wurden. Die Berichte werden so abgefasst, dass sie leicht nachvollziehbar sind und auch von Kunden, die keinerlei SEO-Kenntnisse besitzen, verstanden werden können. Bei Rückfragen kann sich der Kunde jederzeit an seinen Ansprechpartner innerhalb der SEO Firma wenden – per E-Mail, Chat oder Telefon.

Eine SEO Komplettbetreuung ist zumeist sinnvoller als das Buchen von Einzelleistungen

Eine SEO Komplettbetreuung ist dann sinnvoll, wenn man selbst nicht das nötige Know-how besitzt, um eine Suchmaschinenkampagne durchzuführen. Dies ist bei den meisten Inhabern von Kleinbetrieben, aber auch bei vielen mittleren Unternehmen der Fall. In den seltensten Fällen verfügen solche Firmen über ausgewiesene Spezialisten, die mit Begriffen wie „Sichtbarkeitsindex“ oder „Backlinkprofil“ etwas anfangen können. In grossen Industrie- und Medienkonzernen gibt es bisweilen eigene SEO-Abteilungen, die zumeist an die IT-Abteilungen der jeweiligen Unternehmen angegliedert sind. In diesem Fall ist eine SEO Komplettbetreuung durch ein externes Unternehmen überflüssig.

SEO Komplettbetreuung: Social Media-Icons
SEO-Arbeiten wie das Pflegen von Social Media-Accounts sind sehr zeitaufwendig

Warum eine SEO Komplettbetreuung in der Regel sinnvoller ist als das Buchen von Einzelleistungen, wird klar, wenn man sich vergegenwärtigt, wie zeitaufwendig SEO-Tätigkeiten sind. Alleine die Keywordrecherche kostet etliche Stunden Arbeit, die man an anderer Stelle sinnvoller investieren könnte. Professionelle SEO-Tools, die für solche Tätigkeiten unerlässlich sind, sind zudem alles andere als preiswert. Einsteiger haben zwar die Möglichkeit, sich mithilfe der Dokumentation in die verschiedenen Funktionen einzuarbeiten – wenn jedoch das nötige Vorwissen fehlt, ist es ausserordentlich schwierig, vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Wenn man in speziellen Bereichen (beispielsweise bei der Optimierung des Quellcodes) Hilfe benötigt und die übrigen Optimierungsarbeiten selbst durchführen kann, ist das Buchen von Einzelleistungen dagegen eine Option, über die es sich nachzudenken lohnt.

Ein schlagendes Argument für eine SEO Komplettbetreuung ist der hohe Return-On-Invest (ROI). In der Praxis zeigt sich, dass eine durchschnittliche SEO Kampagne einen weit höheren ROI erbringt als die meisten anderen Werbemassnahmen. Sobald die Seite in den Top 10 angekommen ist, werden jeden Tag kaufinteressierte Besucher generiert – oft über Jahre. Indem man die Optimierungsarbeiten auslagert, kann man sich voll auf das Tagesgeschäft und die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens konzentrieren. Ein weiteres Plus einer SEO Komplettbetreuung ist, dass sich Leistungskennzahlen wie die Durchklickrate (CTR) mithilfe von geeigneten Tools sehr genau messen lassen. Diesen Vorteil hat man bei anderen Werbeformen, bei denen mit hohen Streuverlusten zu rechnen ist (z.B. Werbegeschenke oder Radiowerbung) nicht.

Fazit

Eine SEO Komplettbetreuung ist für die meisten Unternehmen, die eine höhere Suchmaschinenplatzierung anstreben, die beste Option. Man hat jederzeit einen Ansprechpartner zur Verfügung und muss sich nicht um technische Details und andere Fragen kümmern, die sich bei der Google Optimierung ergeben. Es besteht zudem jederzeit die Möglichkeit, aus dem Vertragsverhältnis auszusteigen. Die meisten SEO Firmen führen auf Wunsch eine kostenlose Webseitenanalyse durch und erstellen ein Gratis-Angebot für eine SEO Komplettbetreuung, sodass man auch in dieser Hinsicht auf der sicheren Seite ist.


Google Ranking verbessern: So bringen Sie Ihre Webseite nach vorne

Notebook mit Google-Startseite

Im Internet gibt es mittlerweile unzählige Anleitungen und „How To“-Seiten, auf denen beschrieben wird, wie man sein Google Ranking verbessern kann. Doch Vorsicht: Längst nicht jeder, der von sich behauptet, etwas von der SEO Optimierung zu verstehen, wird diesem Anspruch gerecht. In diesem Beitrag stellen wir einige Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung vor und zeigen Ihnen, mit welchen Methoden Sie in relativ kurzer Zeit eine deutliche Rankingsteigerung erzielen können.

(Anmerkung: Das Thema ‘Keywordsuche’ wird in diesem Artikel nicht besprochen. Wenn Sie sich dazu informieren wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag „SEO für Anfänger: In 4 Schritten zu Top-Rankings“.)

Google Ranking verbessern: Diese Faktoren sollten Sie beachten

Strukturierte und aussagekräftige URLs

Aus SEO-Perspektive ist es von enormer Wichtigkeit, das Hauptkeyword einer Seite in der URL unterzubringen. Wenn der wichtigste Suchbegriff in der Internetadresse erscheint, hat dies eine Reihe von Vorteilen: Zum einen lassen sich keywordoptimierte URLs von den Crawlern der Suchmaschinen besser lesen. Zum anderen wirken solche URLs vertrauenerweckend und animieren den User zum Durchklicken. Auch wenn Gary Illyes vom Google Webmaster Trends-Team mehrfach betont hat, dass die Klickdaten aufgrund ihrer Manipulierbarkeit eher zur Bewertung von Algorithmus-Änderungen als zur Ermittlung der Google-Rankings genutzt werden (unter anderem in diesem Interview), ist man dennoch gut beraten, diese Möglichkeit zur kostenlosen Trafficgenerierung nicht ungenutzt zu lassen.

Nutzerfreundliches Webdesign

Das Webdesign ist ein Punkt, mit dem sich jeder Seitenbetreiber, der sein Google Ranking verbessern möchte, auseinandersetzen sollte. Ein nutzerfreundliches Design senkt die Absprungraten und generiert wiederkehrende Besucher. Andersherum kann ein unvorteilhaftes Design die Bounce-Raten in schwindelerregende Höhen katapultieren. Wenn Sie eine Seite betreiben, die sich vornehmlich an Besitzer von mobilen Endgeräten richtet, kann es sich lohnen, eine responsive Webseite erstellen zu lassen. Da bei solchen Webseiten die Inhalte immer in der optimalen Grösse dargestellt werden, verbessert sich die Nutzererfahrung. Gleichzeitig reduziert sich die Absprungrate in beträchtlicher Weise. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Beitrag „Wie reponsives Webdesign dem SEO-Ranking hilft“.

Sauberer Quellcode

Programmiercode
Ein schlanker Quellcode ist unabdingbar, wenn man sein Google Ranking verbessern will

Wer sein Google Ranking verbessern möchte, sollte sicherstellen, dass der Quellcode der Seite so schlank wie möglich ist. Der Code wird vom Google-Crawler in regelmässigen Abständen gescannt und sollte keine Einträge enthalten, die ihn unnötig aufblähen. Je komplizierter der Quellcode, desto länger die Ladezeit. Spätestens seit dem dem ersten Penguin-Update im Jahr 2012 stellt die Webseitengeschwindigkeit einen der wichtigsten Rankingfaktoren dar. Machen Sie es Ihren Nutzern und dem Google-Crawler einfach, indem Sie die darauf achten, dass die Webseite sauber programmiert ist. Sollten Sie keine Programmierkenntnisse besitzen, können Sie eine Webagentur oder eine SEO Firma hinzuziehen.

Meta-Tags und weitere technische Parameter

Das Google Ranking zu verbessern, ohne die Meta-Tags zu optimieren, ist heutzutage nur noch in Ausnahmefällen möglich. Wenn man nicht über eine Seite mit hoher Autorität und einem entsprechenden Standing in den Suchmaschinen verfügt, ist eine Optimierung der Tags unumgänglich. An vorderster Stelle stehen dabei die Seitentitel und die Meta-Beschreibungen. Neben der Homepage sollten auch alle Unterseiten, deren Google Ranking man verbessern möchte, mit suchmaschinenfreundlichen Meta Descriptions ausgestattet werden. Weitere technische Parameter, die es bei der SEO zu beachten gilt, sind die Auslieferung des Contents (Caching etc.), der Aufbau der Navigation sowie die robots.txt-Datei, die das Verhalten des Google-Suchbots beeinflusst.

Google Ranking verbessern: Tipps für Betreiber von WordPress-Seiten

Wenn Sie Ihr Google Ranking verbessern wollen und über eine WordPress-Seite verfügen, sind die Voraussetzungen denkbar günstig: Das beliebte Content Management-System bringt bereits in der kostenfreien Standard-Version vieles mit, das sich positiv auf das Ranking auswirken kann. Sofern die Grundeinstellungen stimmen und die Inhalte nicht hinter dem allgemeinen Qualitätsstandard zurückbleiben, hat man eine gute Chance, innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens eine gute Google-Platzierung zu erreichen – auch für generische Begriffe, da sowohl die Schlagwortseiten als auch die Kategorien intern sehr stark verlinkt sind (mehr dazu im Abschnitt „Das Tag- und Kategorie-System bei WordPress“).

Zu den nützlichsten SEO-Features von WordPress gehört die Ping- und Trackbackfunktion, die der Verlinkung zwischen verschiedenen Blogs dient. Wenn der Seitenbetreiber auf einen Beitrag auf einer anderen Webseite verlinkt, wird eine Benachrichtigung (Ping) an den verlinkten Blog gesendet. Dieser registriert den Link und führt den Absender unter „Trackbacks“ selbst auf. Auf diese Weise erhält man einen kostenlosen Backlink von einer themenrelevanten Webseite, bei dem der Titel (und damit das Keyword) im Ankertext enthalten ist. Ebenso nützlich ist der Update-Service, der neue Beiträge an verschiedene Blogserver meldet, über die die Suchmaschinen sowie potenzielle Leser auf die Inhalte aufmerksam gemacht werden.

Mit den richtigen Plugins lässt sich die ohnehin gute SEO von WordPress-Webseiten noch weiter verbessern. Zu den leistungsstärksten zählen Yoast SEO und das All In One SEO Pack. Beide sind hervorragend dazu geeignet, das Google Ranking zu verbessern. Das All In One SEO-Pack ist derzeit das einzige Gratis-Plugin, das eine SEO-Integration für E-Commerce-Webseiten ermöglicht. Für contentbasierte Webseiten eignet sich das ebenfalls kostenlose Yoast SEO, das derzeit zu den populärsten WordPress-Plugins zählt. Mithilfe eines Ampel-Systems wird dem User signalisiert, ob die Inhalte und Meta-Tags suchmaschinengeeignet sind oder Änderungen erforderlich sind, um das Google Ranking zu verbessern. Das Yoast-Dashboard bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und nützliche Funktionen, zum Beispiel:

  • Titel und Metadaten optimieren
  • Massenbearbeitung von SEO-Titeln und Metabeschreibungen
  • Indexierung von Seiten und Beiträgen verwalten
  • Sitemap.xml-Dateien erstellen und konfigurieren
  • Breadcrumbs verwenden
  • Permalinks säubern
  • Soziale Netzwerke konfigurieren
Tablet-Nutzerin
AMP-Webseiten erzielen hohe Google-Platzierungen

Für das Erzeugen von mobilfreundlichen AMP-Inhalten bietet sich das Google AMP WordPress Plugin an. AMP steht für „Mobile Accelerated Pages“. Die Technologie verkürzt die Ladezeit von Webseiten und vereinfacht den Nutzern mobiler Endgeräte die Suche nach relevanten Inhalten (mehr dazu hier).

Das Tag- und Kategorie-System bei WordPress

Um Beiträge in sinnvolle Themengebiete einzuordnen, stehen bei WordPress-Seiten „Tags“ (Schlagworte) und Kategorien zur Verfügung. Das CMS generiert für jedes Schlagwort und jede Kategorie eine Seite, auf der alle zugeordneten Beiträge aufgelistet sind. Wenn Sie Ihr Google Ranking verbessern wollen, sollten Sie dafür sorgen, dass jedem Beitrag genau eine Kategorie zugeordnet ist. Bei vielen WordPress-Blogs, die sich auf den hinteren Rängen der Suchmaschinen befinden, ist dies nicht der Fall: Die Betreiber können sich oft nicht für eine Kategorie entscheiden und ordnen neue Artikel in drei, vier oder gar fünf Themengebiete ein. Zusätzlich sollten Sie für jeden Beitrag mehrere Schlagworte vergeben. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Zu viele Tag-Seiten beeinträchtigen die inhaltliche Unterscheidbarkeit, was dem langfristigen Ziel „Google Ranking verbessern“ abträglich ist.

Eine weitere Massnahme, die Ihnen dabei hilft, Ihr Google Ranking zu verbessern, ist das Verfassen von Beschreibungstexten (Meta Descriptions) für alle Tag- und Kategorienseiten. Im WordPress-Dashboard können diese Texte bei den Kategorien-Einstellungen eingegeben werden. Platzieren Sie das Hauptkeyword möglichst am Anfang und stellen Sie sicher, dass der Leser sich angesprochen fühlt. Wenn die Kategorienseiten so umfangreich sind, dass nicht alle Artikel auf einer Seite erfasst werden können, sollten alle weiteren Seiten mithilfe des Robots Meta-Tags auf „noindex,follow“ gestellt werden. Hierzu können Sie das Yoast SEO-Plugin nutzen (siehe oben). Damit WordPress automatisch suchmaschinentaugliche Adressen generiert, empfiehlt es sich, eine benutzerdefinierte Struktur mit Platzhaltern (z.B. „%category%“) anzulegen.


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